Ääääätzend.

Dass mensch weniger Kapazitäten hat, auf Widerworte / Widerstand von Kindern gewaltfrei/-reduziert zu reagieren und nicht bereit oder in der Lage, die eigenen Kapazitäten auszuweiten, rechtfertigt keine Fixierungen, zumal unter Ausnutzung der Einschränkungen der_des Widerwortenden. Ääääätzend. Ja, es ist nicht leicht und auch mir fällt es nicht immer leicht, aber auch Kinder sind Menschen und müssen ernstgenommen werden. Und dann platzt mensch vielleicht verbal die Hutschnur – solange es der Affekt und verbal bleibt, ist es aus meiner Warte nicht gut, aber oft noch tolerierbar als „natürliche Konsequenz“. Menschen haben Grenzen und Emotionen, das dürfen auch Kinder wissen. Aber verbal, emotional und durch ruppiges Handling nachtreten, ohne objektive, ernsthafte, akute Eigen- und Fremdgefährdung fixieren und dauerhaft unter Ausnutzung der Einschränkungen kind zusätzlich in seinen ohnehin wenigen Möglichkeiten, sich selbstbestimmt zu bewegen, einschränken, darf nicht sein! (Und so schlimm der konkrete Fall klingt und für mich ist, ist es natürlich leider unreflektierter Alltag vieler Kinder mit Schwerbehinderungen bzw. ist mir klar, dass andere Menschen es völlig unproblematisch finden oder als erste Wahl der pädagogischen Optionen sehen.)

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