dpa-Artikel zu Gewalt in der Altenpflege

Na das ist ja mal ein dpa-Artikel, der in meine Themenwelt (Gewalt) passt: http://rollingplanet.net/das-tabu-thema-gewalt-in-der-pflege/ Da geht es zwar um Altenpflege, aber sowohl bei Pflegebedürftige_n anderer Altersklassen als auch bei Kindern allgemein dürfte es analog sein.

Ich habe das Gefühl, dass es zwar auch um Wegschauen geht und gerade gegenüber Kindern gern „Gaslighting“ u.ä. betrieben wird, aber oft habe ich auch das Gefühl, dass Gewalt gar nicht als solche wahrgenommen wird (siehe z.B.: Spaß bremsen) . Weil sie aus den „besten Absichten“ geschieht, „es nicht anders geht”, „Ich nie gewalttätig sein könnte“, es „Best Practice“/„professionell“ ist etc. Wenn z.B. durch die Bereitstellung von zu wenig / falsche Ressourcen die individuellen Bedarfe nicht gedeckt werden können, muss auch diese strukturelle Gewalt benannt werden und sich politisch und gesellschaftlich (d.h. von den Menschen, die „Gesellschaft“ bilden) dazu verhalten werden. Und das wird es, das merken wir fast jeden Tag. Nicht allzu selten kommt dabei heraus, dass es „Zumutbares“ bzw. „Unzumutbares“gibt.

Insofern finde ich genauso wichtig wie überhaupt ein „Hinschauen“ (und davor Schaffen eines Problembewusstseins) das Bereitstellen von Ressourcen (damit meine ich viel mehr als Geld an Fachleute) und der gesellschaftliche Wille dazu bzw. ist die in dem Artikel angeprangerte Gewalt vielleicht auch ein Ausdruck gesellschaftlichen Willens?

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