Heim

Als ich neulich mit den Zwillingen unterwegs war, sprach mich ein Mensch an, die_den wir ab und an sehen, und mit der_dem ich bisher drei Mal kurzen Smalltalk gehalten hatte. Sie_er fragte sofort, ob wir unser älteres Kind „nun“ nicht „ins Heim“ geben wollten. Als ich fast lachte, weil das so grotesk für mich war und verneinte, war sie_er sehr skeptisch und sagte, sie_er hätte allen Respekt vor Eltern, die „das“ schafften. Und ob es „nicht mal laufen“ könne, nach dem Motto: Dann ist „das“ nicht „zu schaffen“. Heim weiterlesen

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Empfehlung: „Weil es sagbar ist“ von Carolin Emcke

Ich bin, vermutlich über den Podcast „Heiter scheitern“ (bei dem es 2017 endlich neue Folgen gibt! Yeah!) auf Caroline Emcke aufmerksam geworden und fand „Gegen den Hass“ schon sehr lesenswert (auch wenn ich mir mehr als einen Essay gewünscht hätte), aber bin nun endlich dazu gekommen, „Weil es sagbar ist – Über Zeugenschaft und Gerechtigkeit“ zu lesen (Anstoß war der Viele-Sein-Podcast) . Und ich bin wieder hin und weg. Ich frage mich, ob Menschen, die selber keine nachwirkenden Gewalterfahrungen gemacht haben, auch so viele „Ja, genau das!“-Momente haben bei dem Buch?

Mastodon und 5. Mai Berlin

Auf Twitter sucht man mich vergebens – haha, suchen. Wer? Naja… also jedenfalls bin ich nicht da. Ich dachte, ich habe die Zeit dafür nicht und ohne Smartphone ist das nicht sinnvoll und man hört so viel von Hass und Häme…

Nun gibt es mich auf verschiedenen Instanzen auf Mastodon (https://morr.cc/woolly-week/), z.B. naimoe@octodon.social

Ich habe hier auch bisher keine Teilen-Links, weil ich dieses Blog eröffnet habe, um um meinen eigenen Nabel kreisen zu können. Früher gab es auch keine Kommentaroption, jetzt gibt es sie, damit ich für meine persönliche Bereicherung vielleicht Input von Dir bekomme. Kann sein, dass es irgendwann auch Teilen-Links gibt oder sonstwas. Aber irgendwie schreckt mich „die Community“ bisher eher ab, bzw. bin ich mir sehr sicher, dass ich nicht die Zeit für Community habe. Obwohl ich andererseits natürlich auch froh über ein bissl Communitiy wäre.

Und wer Lust hat, mich persönlich zu treffen, kann dies gerne am 5. Mai, 15 Uhr am Bebelplatz in Berlin tun und vielleicht gleich mitdemonstrieren (http://www.protesttag-behinderte.de). Sprich mich an 🙂 Man kann mich ganz gut erkennen, glaube ich.